{"id":46,"date":"2011-09-22T23:13:01","date_gmt":"2011-09-22T21:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/keinbierfuernazis.noblogs.org\/?page_id=46"},"modified":"2013-12-12T20:40:12","modified_gmt":"2013-12-12T19:40:12","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/keinbierfuernazis.noblogs.org\/?page_id=46","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chronik einiger Nazi\u00fcbergriffe:<\/strong><\/p>\n<p><strong>30. November 2010<\/strong><\/p>\n<p>25-30 Nazis aus Wuppertal und Umland st\u00f6ren die Premiere des Dokumentarfilms \u00bbDas braue Cham\u00e4leon\u00ab CinemaxX. Sie randalieren im Foyer des Kinos, greifen einen Ordner an und spr\u00fchen Pfefferspray gegen Kinobesucher*innen. Die Polizei kann 13 Nazis, also die H\u00e4lfte der urspr\u00fcnglichen Gruppe, in der N\u00e4he festnehmen.<\/p>\n<p><strong>29. Januar 2011<\/strong><\/p>\n<p>Mit vierst\u00fcndiger Versp\u00e4tung ziehen rund 150 Nazis von Unterbarmen Richtung Elberfeld. Sie gr\u00f6len &#8222;Haut den Linken die Sch\u00e4deldecke ein!&#8220; und stimmen sp\u00e4ter das HJ-Lied &#8222;Ein junges Volk steht auf&#8220; an \u2013 das Singen und Abspielen dieses Liedes wird in manchen Bundesl\u00e4ndern als Straftat gewertet. Bereits vor dem Aufmarsch werden ca. 50 z.T. bewaffnete Nazis von der Polizei festgenommen, da sie versuchen Gegendemonstrant*innen anzugreifen. Nach diesem Angriff, dem Gr\u00f6len verbotener faschistischer Parolen, sowie Aufrufen zu Gewalttaten, h\u00e4tte die Demonstration (theoretisch) verboten, bzw. schleunigst durch die Polizei aufgel\u00f6st werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>12. M\u00e4rz 2011<\/strong><\/p>\n<p>Wuppertaler Nazis organisieren gemeinsam mit Gruppen aus der Umgebung eine Mobilisierungsveranstaltung f\u00fcr die Aufm\u00e4rsche in Stolberg. Diese findet in der &#8222;Lounge Deluxe&#8220;, einem Etablissement in Mettmann statt. Als Redner treten u.a. Kevin Koch und der M\u00f6chtegern-Hitler Axel Reitz (K\u00f6ln) auf.<\/p>\n<p><strong>19. M\u00e4rz 2011<\/strong><\/p>\n<p>Ein junges P\u00e4rchen wird auf dem R\u00fcckweg nach Solingen von einer Anti-Atom-Demonstration in K\u00f6ln im Zug von acht Nazis \u00fcberrascht, darunter Tobias Maczewski und Miguel Becker (Essen). Die Gruppe p\u00f6belt zun\u00e4chst und entwendet dann eine Fahne mit Anti-Atom-Sonne und mehrere Buttons der beiden.<\/p>\n<p><strong>15. April 2011<\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht auf den Jahrestag der Befreiung Wuppertals wird das Denkmal f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus im Deweethschen Garten mit Hakenkreuzen und Farbkleksen beschmiert.<\/p>\n<p><strong>30. April 2011<\/strong><\/p>\n<p>In einer S-Bahn nach Wuppertal wird eine Gruppe Punks von Rene &amp; Jennifer Heuke und Sebastian Ziesemann (Erfstadt-Liblar) angep\u00f6belt und mit Pfefferspray angegriffen. Auch viele unbeteiligte Passagiere sind vom Angriff betroffen. Einige helfen den Betroffenen aus dem Abteil zu kommen. Um die Verletzten zu versorgen, m\u00fcssen mehrere Krankenwagen bereitgestellt werden.<\/p>\n<p><strong>8. Mai 2011<\/strong><\/p>\n<p>Der B\u00fcrgerverein Vohwinkel zeigt im B\u00fcrgerBahnhof eine Dokumentation \u00fcber den Staatsanwalt Fritz Bauer. Im Laufe der Veranstaltung tauchen etwa ein Dutzend bewaffneter Nazis in der Vohwinkler Bahnhofshalle auf und bedrohen das Publikum und die Veranstalter*innen.<\/p>\n<p><strong>19. Mai 2011<\/strong><\/p>\n<p>Weil sie die Scheibe der SPD-Gesch\u00e4ftsstelle in Wuppertal-Vohwinkel mit Naziaufklebern beklebt hat &#8211; in Form eines Hakenkreuzes -, verh\u00e4ngt das Amtsgericht einen Strafbefehl \u00fcber 800 Euro gegen die 22-J\u00e4hrige Yvonne Faust, Freundin von Mike Dasberg.<\/p>\n<p><strong>28. Mai 2011<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer Demonstration der NVU in Enschede (Niederlande) randalieren Nazis in der Bahn. Neun Nazis (u.a. aus Wuppertal und Radevormwald) werden von der Bundespolizei vorl\u00e4ufig festgenommen.<\/p>\n<p><strong>30. Mai 2011<\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht wird die Eingangst\u00fcre des Jugendzentrums Tesche mit Hakenkreuzen und verschiedensten antisemitischen und rassistischen Spr\u00fcchen und Hetzparolen beschmiert.<\/p>\n<p><strong>16. Juni 2011<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Nazigegner*innen werden in der Wuppertaler Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Marie Leder und Tim Schulze-Oben angegriffen. Im Verlauf der Auseinandersetzung zieht Tim Schulze-Oben unter den Worten &#8222;ich habe kein Problem  jemanden in der \u00d6ffentlichkeit abzustechen&#8220; ein Messer und versucht damit zuzustechen. Durch Gl\u00fcck wird niemand ernsthaft verletzt.<\/p>\n<p><strong>27. Juli 2011<\/strong><\/p>\n<p>Fabian Mayer, Tobias Maczewski, Lasse Femers und Daniel Borchert greifen am helligten Tag und auf offener Strasse Antifaschist*innen auf der Kaiserstrasse mit Glasflaschen, Pfefferspray und Kn\u00fcppeln an.<\/p>\n<p><strong>30. August 2011<\/strong><\/p>\n<p>Ca. 7 Nazis greifen 3 Antifaschist*innen in Vohwinkel mit Flaschen an. Es wird niemand verletzt, die Nazis werden von der Polizei festgenommen.<\/p>\n<p><strong>15. September 2011<\/strong><\/p>\n<p>Marie Leder und Tim Schulze-Oben verfolgen in der Elberfelder Innenstadt zwei Alternative und filmen sie. Marie Leder zieht ein Messer und bedroht beide damit.<\/p>\n<p><strong>25. September 2011<\/strong><\/p>\n<p>Linke Flohmarktbesucher*innen werden gegen 3:00 Uhr am Morgen auf der Kaiserstrasse von einer 12-k\u00f6pfigen Nazigruppe mit Kn\u00fcppeln und Fahnenstangen angegriffen. Die Nazis kn\u00fcppelten gezielt auf die K\u00f6pfe der Menschen ein, die zum Teil schwere Kopfverletzungen zu erleiden hatten. Insgesamt wurden 4 Personen durch Kn\u00fcppelschl\u00e4ge am Kopf verletzt und mussten \u00e4rztlich versorgt werden. Als T\u00e4ter erkannt wurden u.a. Mike und Michel Dasberg und der Hammer Neonazi Matthias Drewer. <a href=\"http:\/\/wuppertal.vvn-bda.de\/artikel\/2011\/20110925.html\" target=\"_blank\">[mehr]<\/a><\/p>\n<p><strong>06. Oktober 2011<\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kommt es zu einem erneuten Anschlag mit rechtem Hintergrund auf Einrichtungen der Partei DIE LINKE. Das B\u00fcro der Landtagsvizepr\u00e4sidentin Gunhild B\u00f6th ist diesmal Ziel von Nazi-Schmierereien. Das Schaufenster des B\u00fcros am Platz der Republik wird mit der Aufschrift \u201eT\u00d6TEN\u201c und einem Hakenkreuz beschmiert.<\/p>\n<p><strong>09.November 2011<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 2500 Menschen gedenken den Opfern der so genannten Reichspogromnacht und protestieren gegen die aktuellen Umtriebe der Nazis in Wuppertal-Vohwinkel. Am Rande der Demonstration treten bekannte Neonazis massiv auf: Sie h\u00e4ngen Transparente und Fahnen aus den Fenstern der Kaiserstr. 30 und br\u00fcllen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum antisemitische und menschenverachtende Hetzparolen. Die Polizei unternimmt keinerlei Anstalten dieses zu unterbinden und stellt sich statt dessen sch\u00fctzend vor das Haus. Im Polizeibericht hei\u00dft es sp\u00e4ter \u00bbKeine besonderen Vorkommnisse\u00ab.<\/p>\n<p><strong>02. Dezember 2011<\/strong><\/p>\n<p>Die Plakate f\u00fcr ein buntes und friedliches Vohwinkel, die Sch\u00fcler aus dem Stadtteil vormittags an der Kaiserstra\u00dfe angebracht hatten, werden bereits gegen 18 Uhr von drei Nazis wieder abgerissen. Die Plakate mit Aufschriften wie \u201eVohwinkel ist bunt\u201c sollen ein Zeichen gegen Nazi-Aktivit\u00e4ten im Stadtteil setzen.<\/p>\n<p><strong>10. Dezember 2011<\/strong><\/p>\n<p>Gegen 0.45 Uhr beschimpfen auf dem Platz am Kolk in der Elberfelder Innenstadt erst drei Nazis aus Vohwinkel &#8211; 20, 24 und 27 Jahre alt &#8211; einen 18-J\u00e4hrigen mit t\u00fcrkischem Migrationshintergrund. Danach schlagen sie ihn nieder. Als die Polizei versucht zu schlichten, werden die drei M\u00e4nner noch aggressiver. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray kann das alkoholisierte Trio festgenommen und in die Ausn\u00fcchterungszelle gebracht werden.<\/p>\n<p><strong>15. Dezember 2011<\/strong><\/p>\n<p>Sechs Neonazis werden in Gewahrsam genommen, da sie einen Platzverweis nicht befolgt haben, den Polizeibeamte gegen sie am Rande einer Demonstration gegen Rechts ausgesprochen hatten. Zudem werden Strafverfahren wegen des Verdachts der gef\u00e4hrlichen K\u00f6rperverletzung eingeleitet, weil im Verlauf der Kundgebung laut Zeug*innen Laserpointer auf Demonstrant*innen gerichtet werden.<\/p>\n<p><strong>31. Dezember 2011<\/strong><\/p>\n<p>Ein Mann, der gegen 4.30 Uhr auf seinem Weg zur Arbeit ist, wird in einer S-Bahn angegriffen. Zun\u00e4chst wird der 25-J\u00e4hrige, der am Wuppertaler Hauptbahnhof in eine S-Bahn Richtung D\u00fcsseldorf gestiegen ist, von drei Nazis angesprochen, zwei M\u00e4nnern und einer Frau, deren Alter auf 17 bis 19 Jahre gesch\u00e4tzt wird. Als der Mann abweisend auf rechte P\u00f6beleien des Trios reagiert, schl\u00e4gt einer der Nazis dem 25-j\u00e4hrigen zwei Mal mit der Faust ins Gesicht. Zwei couragierte Fahrg\u00e4ste stellen sich vor das Opfer. Die Nazis k\u00f6nnen unerkannt an der Haltestelle Vohwinkel die Bahn verlassen.<\/p>\n<p><strong>03. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Scheiben der Grundschule an der Nathrather Stra\u00dfe werden eingeworfen: Hinter ihnen befanden sich die von Kindern angefertigten Plakate mit der Aufschrift \u201eVohwinkel ist bunt\u201c und \u201eHand in Hand\u201c, die sich angesichts der rechten Szene im Stadtteil f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Auch Schwebebahntr\u00e4ger wurden verunstaltet.<\/p>\n<p><strong>11. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Aus einem Haus in der Wrangelallee werden bei einer Party Nazi-Parolen gerufen. Die Polizei nimmt einen 23-j\u00e4hrigen fest und leitet ein Ermittlungsverfahren wegen verbotener Parolen ein.<\/p>\n<p><strong>19. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Das B\u00fcro der Wuppertaler Landtagsabgeordneten Gunhild B\u00f6th wird einmal mehr Ziel von Neonazis. Die R\u00e4ume am Platz der Republik, in denen auch der Kreisverband der Linken ist, wird mit Aufklebern mit Nazi-Parolen beklebt.<\/p>\n<p><strong>21. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Der Eingang des j\u00fcdischen Friedhof Weinberg im Uellendahl mit antisemitischen Parolen und einem Hakenkreuz beschmiert.<br \/>Die R\u00e4ume der Linkspartei am Platz der Republik werden wieder mit Nazi-Parolen beschmiert und beklebt.<\/p>\n<p><strong>21. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Die Polizei l\u00f6st in der Kaiserstr. 30 eine Party der rechten Szene auf und stellt dabei Waffen sicher. Grund f\u00fcr den Einsatz ist fortgesetzte Ruhest\u00f6rung durch die zum Teil sehr betrunkenen G\u00e4ste in der als Nazi-WG bekannten Wohnung. Gegen 21.35 Uhr, beendet die Polizei schlie\u00dflich die Feier. 15 Menschen im Alter von 18 bis 41 Jahren werden in Gewahrsam genommen. Zehn weiteren G\u00e4sten erteilt die Polizei Platzverweise; zudem stellt sie diverse Waffen wie Messer und Pfefferspray sicher.<\/p>\n<p><strong>27. Januar 2012<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere Nazis greifen im \u201eClub Pavillon\u201c Personen an und schlagen mit einer Glasflasche auf den Kopf eines der Opfer. Die Securities geben dem Betroffenen einige Minuten Zeit um \u201eabzuhauen\u201c, w\u00e4hrend die T\u00e4ter bleiben d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>12. Februar 2012<\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht zum Sonntag attackiert eine Gruppe von Nazis (darunter Kevin Koch, Tim Schulze-Oben und Tobias Maczewski) in einer S-Bahn nach Wuppertal drei Punks. Die Nazis, die in Vohwinkel in die S-Bahn steigen, setzen sich sofort zu den drei Punks und beginnen unverz\u00fcglich sie zu beleidigen. Nach einem kurzem Wortwechsel schl\u00e4gt Tim Schulze-Oben auf einen Jugendlichen ein. Sp\u00e4ter greifen Bahnangestellte ein und verweisen die Nazis des Zuges.<\/p>\n<p><strong>24. M\u00e4rz 2012<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Barmer Bahnhof findet eine Nazi-Kundgebung statt, die sich solidarisch mit den Neonazis zeigen, die in den vergangenen Wochen wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung inhaftiert wurden. Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit rufen die Nazis &#8211; wenn auch verklausuliert &#8211; eindeutig zu Gewalt auf.<\/p>\n<p><strong>8. April 2012<\/strong><\/p>\n<p>3 Antifaschist*innen werden gegen 02:50 Uhr in der Elberfelder Innenstadt von 4 Nazis (darunter Kevin Koch (22), Tim Schulze-Oben (18), Lukas Bals (23) und Marie Leder (20)) mit Flaschen und Pfefferspray angegriffen. Alle sieben Personen werden von der Polizei in Gewahrsam genommen.<\/p>\n<p><strong>19. April 2012<\/strong><\/p>\n<p>Gegen 23:15 Uhr greift Tim Markus Schulze-Oben zwei Menschen, der Punk- und SHARP-Skin-Szene zugeh\u00f6rig, in Wuppertal-Elberfeld an und verletzt diese schwer.<br \/>\nNach P\u00f6beleien schl\u00e4gt Tim Schulze-Oben zun\u00e4chst einen der jungen Leute mit einer Bierflasche mehrmals auf den Kopf. Danach greift er mit der abgebrochenen Flasche die zweite Person an und schl\u00e4gt ihr diese auf den Kopf. Als diese folglich verletzt auf dem Boden liegt, greift er zu einer weiteren Flasche, schl\u00e4gt ihm diese mitten ins Gesicht und zwar gezielt auf die Nase. Dabei entstehen tiefe Schnittwunden. Tim Schulze-Oben fl\u00fcchtet in die Wohnung von Marie Leder, wo ihn die Polizei sp\u00e4ter festnimmt.<br \/>\nBeide Opfer m\u00fcssen aufgrund ihrer schweren Verletzungen sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Einer der beiden wird sofort intensiv-medizinisch behandelt, da der Verdacht auf innere Verletzungen besteht. Er tr\u00e4gt schwere Sch\u00e4delverletzungen, Nasenbeinbruch, und eine tiefe Schnittverletzung unterhalb des Auges davon. Der zweite hat ebenso schwere Sch\u00e4delverletzungen und Prellungen an Auge, Nase und Ellbogen.<\/p>\n<p><strong>21. April 2012<\/strong><\/p>\n<p>Das Schaufenster des Linkspartei-B\u00fcros am Platz der Republik wird wieder gro\u00dffl\u00e4chig mit Farbe beschmiert.<\/p>\n<p><strong>25. April 2012<\/strong><\/p>\n<p>Am Mittwochmorgen durchsucht die Polizei 22 Wohnungen in Radevormwald, D\u00fcsseldorf, Wuppertal und Essen. Bei der NRW-weiten Razzia gegen den \u201eFreundeskreis Rade\u201c werden auch drei Wohnungen in Wuppertal und das Fraktionsb\u00fcro von \u201ePro NRW\u201c in Radevormwald durchsucht. Drei M\u00e4nner (19, 19, 20) &#8211; darunter zwei Mitglieder von \u201ePro NRW\u201c &#8211; werden verhaftet.<br \/>\nDie Staatsanwaltschaft wirft den Mitgliedern des \u201eFreundeskreis Rade\u201c die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor, rechtes Gedankengut verbreitet, sowie K\u00f6rperverletzungen und Sachbesch\u00e4digungen begangen zu haben. Der \u201eFreundeskreis Rade\u201c pflegt enge Verbindungen zur Wuppertaler Nazi-Szene.<br \/>\nAls Reaktion auf die Razzia meldet Marie Leder eine Demonstration zum Polizeipr\u00e4sidium an. Die Polizei verbietet kurzfristig den Hauptbahnhof als Startpunkt und bietet den Barmer Bahnhof als Alternative an. Auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Barmen kommt es zu einem Zwischenfall. Eine kleine Gruppe Nazis versucht, Filmaufnahmen des Wuppertaler Medienprojekts zu verhindern. Zuerst versuchen die Nazis, die Videokamera zuzuhalten. Als das nicht gelingt, schl\u00e4gt der Dortmunder Christoph Drewer auf die Kamera ein und wird wenig sp\u00e4ter von der Polizei festgenommen.<br \/>\nIn der Pressemitteilung zur Demo wird der Vorfall nicht erw\u00e4hnt. Von der Polizei hei\u00dft es: man h\u00e4tte den Vorfall erw\u00e4hnen k\u00f6nnen, er habe aber keine so gro\u00dfe Bedeutung, dass er zwingend in die Pressemitteilung geh\u00f6rt h\u00e4tte.<br \/>\nGegen 20.15 Uhr ziehen ca. 40 Nazis vom Barmer Bahnhof aus &#8211; begleitet von einem enormen Polizeiaufgebot &#8211; \u00fcber die B7 bis zum Polizeipr\u00e4sidium.<\/p>\n<p><strong>8. Mai 2012<\/strong><\/p>\n<p>Die Polizei kann in der Nacht von Montag auf Dienstag drei von f\u00fcnf Personen festnehmen, die im Bereich Garterlaie sowie Am Thurn rechte Parolen an eine Hauswand gespr\u00fcht haben. Die Nazis werden von zwei Zeug*innen beobachtet. In der Eugen-Lange-Stra\u00dfe halten die Zeug*innen, die bei der Rangelei leicht verletzt werden, eine 18-J\u00e4hrige sowie einen 19- und einen 20-J\u00e4hrigen fest. Bei der Durchsuchung stellt die Polizei eine Spraydose, Plakate sowie Klebstoff sicher. Ein Ermittlungsverfahren wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Sachbesch\u00e4digung wird eingeleitet. Zudem wird gepr\u00fcft, ob die Nazis auch f\u00fcr Schmierereien an den W\u00e4nden der Bundesbahnbetriebsh\u00e4user in der Creceliusstra\u00dfe verantwortlich sind.<\/p>\n<p><strong>23. Juni 2012<\/strong><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Samstagmorgen werden W\u00e4nde und Stufen zum Caf\u00e9 der Synagoge an der Gemarker Stra\u00dfe mit Hakenkreuzen und antisemitischen Schriftz\u00fcgen beschmiert.<\/p>\n<p><i>in Bearbeitung&#8230;<\/i><\/p>\n<p><b>18. Februar 2013<\/b><\/p>\n<p>In der Nacht beschmiert eine Nazigruppe die Fassade des Autonomen Zentrums mit Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen wie \u201eJuden raus\u201c und \u201eHolocaust=L\u00fcge\u201c. Unabh\u00e4ngige Zeug*innen erkennen u.a. Lukas Bals, wie er die Gruppe koordiniert und Schmiere steht, und Matthias Drewer, der sich flei\u00dfig der Farbe bedient.<\/p>\n<p><b>03. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Lukas Bals und Dennis Kristmann versuchen zu zweit die Gedenkveranstaltung f\u00fcr die Wuppertaler Sinti und Roma zu st\u00f6ren. Nachdem sie von Besucher*innen des st\u00e4dtischen Gel\u00e4ndes verwiesen werden, rufen sie die Polizei an und wollen Besucher*innen wegen angeblicher K\u00f6rperverletzung anzeigen.<\/p>\n<p><b>07. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Nazis bespr\u00fchen die Gedenktafel des von der SA ermordeten j\u00fcdischen Antifaschisten und Sozialdemokraten Oswald Laufer mit einem SA-Symbol.<br \/>\nIn der Nacht nimmt die Polizei drei Nazis in Elberfeld fest, die rechte Parolen gr\u00f6len.<\/p>\n<p><b>09. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Nazis werfen Farbgl\u00e4ser auf AZ-Besucher*innen.<\/p>\n<p>Nazis beschmieren am Kleeblatt Stolpersteine f\u00fcr ermordete j\u00fcdische Wuppertaler*innen und hinterlassen den Spruch \u201eNazikiez S\u00fcdstadt\u201c.<\/p>\n<p><b>10. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Wuppertaler Nazis nehmen an der Nazidemo in Soest teil und provozieren sp\u00e4ter in Dortmund vor der linken Kneipe Hirsch Q, die h\u00e4ufig von Nazis \u00fcberfallen wird.<\/p>\n<p><b>16. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Gegen 21:50 Uhr wird ein 19-j\u00e4hriger Wuppertaler, der nach einer Demonstration gegen Neonazis in D\u00fcsseldorf mit der S-Bahn nach Hause f\u00e4hrt, im Zug von f\u00fcnf Angeh\u00f6rigen der rechten Szene angegriffen.<br \/>\nNachdem die Gruppe an der Haltestelle Vohwinkel von au\u00dfen gegen die Scheibe klopft, steigt sie in die Bahn ein. Im Abteil bedrohen u.a. Kevin Koch (23) und Lukas Bals (24) den 19-J\u00e4hrigen mit einer Glasflasche und bespr\u00fchen ihn mit Pfefferspray. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchten die Angreifer. Das Opfer erleidet Augenreizungen und wird vor Ort von Rettungssanit\u00e4ter*innen behandelt. Es wird ein Strafverfahren wegen Bedrohung und gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung eingeleitet.<\/p>\n<p><b>23. M\u00e4rz 2013<\/b><\/p>\n<p>Nazis unter anderem aus Wuppertal greifen in Mettmann Besucher*innen eines Konzerts gegen Rassismus an. Dabei werden 12 Menschen verletzt. Die Polizei nimmt zehn Nazis fest, gegen die jetzt wegen K\u00f6rperverletzung ermittelt wird.<\/p>\n<p><b>26. Oktober 2013<\/b><\/p>\n<p>In der Nacht wird eine 21-j\u00e4hrige Wuppertalerin in einem Linienbus von zwei Personen aus der Naziszene erst beschimpft und bespuckt und dann beim Aussteigen mit Pfefferspray angegriffen. Bei den Angreifer*innen soll es sich um den 25-j\u00e4hrigen Nazirapper \u201eMakks Damage\u201c alias Julian Fritsch und seine 20-j\u00e4hrige Begleiterin aus Bielefeld handeln. Es wird ein Ermittlungsverfahren wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung eingeleitet.<\/p>\n<p><b>10. November 2013<\/b><\/p>\n<p>Gegen 00:20 Uhr zieht eine achtk\u00f6pfige Personengruppe (sieben M\u00e4nner im Alter von 19 bis 23 Jahren \/ eine 20-j\u00e4hrige Frau) Naziparolen rufend durch die Schwelmer Stra\u00dfe in Wuppertal-Langerfeld. Nachdem ein 31-j\u00e4hriger B\u00fcrger die Gruppe auffordert damit aufzh\u00f6ren, gr\u00f6len sie noch lauter verschiedene rechte Parolen. Die verst\u00e4ndigte Polizei nimmt die Personalien auf. Mindestens drei Personen sind der Wuppertaler Naziszene zuzuordnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik einiger Nazi\u00fcbergriffe: 30. November 2010 25-30 Nazis aus Wuppertal und Umland st\u00f6ren die Premiere des Dokumentarfilms \u00bbDas braue Cham\u00e4leon\u00ab CinemaxX. Sie randalieren im Foyer des Kinos, greifen einen Ordner an und spr\u00fchen Pfefferspray gegen Kinobesucher*innen. Die Polizei kann 13 Nazis, also die H\u00e4lfte der urspr\u00fcnglichen Gruppe, in der N\u00e4he festnehmen. 29. 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